Geschafft

FERTIG

800+ Seiten

knapp 6 Monate!

Bild: Mike Haag (Nightlong 86) Bei Deviant Art So sehe ich Chan in im Showdown. Auch wenn die Kleidung nicht wirklich passt. Stellt euch einfach weite Seidenkleider vor.

Bild: Mike Haag (Nightlong 86)
Bei Deviant Art
So sehe ich Chan in im Showdown. Auch wenn die Kleidung nicht wirklich passt. Stellt euch einfach weite Seidenkleider vor.

In letzter Zeit ist es ein wenig still geworden.

Das lag daran, dass ich die Arbeit gegen Ende des Buches ein wenig unterschätzt habe.

Doch heute ist es passiert. Das letzte Wort ist geschrieben, die letzte Szene umgesetzt.

Nun bleibt noch ein wenig Korrekturarbeit. Auch das Eigenlektorat und das Lektorat meiner beiden Testleser.

Was kommt nun?
In ein paar Tagen wird die vorläufig finale Version in die virtuellen Regale der Händler hochgeladen, so dass noch vor Ende des Monats alles online steht.
Ihr könnt Euer Exemplar updaten. Wenn es keinen Link hierfür gibt (sprich, Kapitel 12 und der Epilog nicht erscheinen), nehmt bitte Kontakt zu Eurem Händler auf, wie ihr das eBook updaten könnt.

Für die Zukunft plane ich diesen Roman als Sammelband so zu belassen.
Ich werde ihn in 2 oder 3 Teile aufsplitten zum entsprechend günstigeren Preis.

Außerdem folgt eine weitere Phase der Korrektur, damit die (berechtigte) Kritik an den fehlenden Worten nicht mehr berechtigt ist.
Es ist doch wesentlich härter, während des Schreibens zu korrigieren, als ich angenommen habe.

Dennoch wird auch der Folgeband auf dieselbe Weise erscheinen. Der wesentlich günstigere Preis wird hier bestehen bleiben, bis auch dieser fertig ist.

Um Euch das Lesevergnügen zu erhöhen, werde ich hier kürzere (und preiswertere) Bände schreiben, die leichter im gesamten zu korrigieren und zu editieren sind. So wird der 2. geplante Band in 2 Teilen erscheinen.
Um den Vorwurf der Geldschneiderei gleich zu entkräften sei gesagt, dass ich darauf achte, dass der Preis immer unter 1 Euro pro Hundert Seiten liegt. Das ist mehr als fair.

Wer z. B. die Kommentare auf Amazon verfolgt, weiß, dass dort das Buch nach völlig anderen Maßstäben beurteilt wird. Auch ein Umstand, den ich nicht berücksichtigt habe. Wie auch, mangels Erfahrung ;)

Ich lerne daraus, dass die Idee, den Roman bereits in der Entstehung zu veröffentlichen, durchaus gut machbar ist.
Zumindest, wenn die Arbeitsweise dem angepasst ist. Außerdem zeigt meine Lernkurve, dass ich aber den Preis erst nach Fertigstellung und Überarbeitung erhöhen sollte.

Manchmal führt Kritik auch zu einem Ergebnis :)

Ich hoffe, dass die etwas andere Fantasy  (Zitat des Rezensenten Earthangel)  bei Euch so gut angekommen ist, das Ende packend und anregend genug, der Cliffhanger zum Neugierig machen nicht zu übel, sodass ihr auch bei meinem nächsten Band zugreift.

Dazu wird es auch im Buch eine Vorschau geben, wenn ich den 2. Teil begonnen habe. Auch hier lohnt es sich, zu aktualisieren, im September sollte es soweit sein, vielleicht auch erst im Oktober.

Zuletzt möchte ich auch auf die Ranglisten eingehen.
Am Anfang hat sich alles sehr gut entwickelt. Wer den Blog verfolgt hat, weiß, was ich meine. Einstieg in die Top 100 der Topseller bei Neobooks, ein Verkaufsrang knapp über 1.000 bei Amazon.
Das hat seit dem normalen Verkaufspreis ein wenig nachgelassen.
Als dann die ersten Rezensionen (davon eine mit einem Stern und allgemein gehaltener Begründung) dazukamen, wurde es unterirdisch.
Rang 19.000 ist nicht zu vergleichen.

Was ich dabei gelernt habe ist, dass Bücher mit 99 Cent und viel Inhalt entsprechend oft verkauft werden. Der Ertrag für den Autor bleibt hierbei allerdings sehr gering.

Ein Werk mit angemessenem Preis wird dafür umso härter geprüft. Ein mangelndes (weil derzeit nicht zu finanzierendes) Lektorat wird schnell abgestraft, wenn man sich auf Amazon bewegt.
Vielleicht helfen diese Einsichten dem einen oder anderen Newcomer unter den eBook-Autoren.

Chan VS. Erddrache

Chan VS. Erddrache – auch wenn die Szene in Kapitel 12 woanders stattfand. Bild: Selbstgemacht.

Fazit:
Ich bin zufrieden. Das letzte Wort eines 800+ Seiten – Romans zu schreiben ist ein erhebendes Gefühl.
Zu wissen, ich habe durchgehalten, knappe 6 Monate Tag für Tag mein Pensum, mit Durchhängern und Aufholjagden, die richtig Spaß gemacht haben. Das war eine tolle Erfahrung. Ebenso wie die Erkenntnis, dass nicht nur vielleicht 50 Leser mein Werk wahrnehmen, sondern mittlerweile fast 600, ist ein tolles Gefühl. Auch die Rezensionen, von denen 5 bei Amazon stehen sind ein Erfolg.

Auch wenn es manchmal weh tut, wenn man die Fehler oder auch den anderen Geschmack des Rezensenten um die Ohren geschlagen bekommt, ist es doch eine Form der Anerkennung.

Wer sich also mit dem Gedanken ans Schreiben eines eBooks trägt, dem sei an dieser Stelle empfohlen: Tu es, Baby!
Kauf dir am besten Scrivener, eine Software für unter 40 Euro, die es in sich hat. Leg los. Zur Not tut es auch Word.

Jeden Tag 200 Wörter sind auch jeden Monat 6.000 Wörter. Nach einem Jahr sind es 72.000. Das ist schon ein Roman, wenn auch ein kurzer.

Oder du schreibst schnell und bist hoch motiviert. Dann schaffst du täglich 2.500. Das ist mein persönliches Tagesziel. Von dem ich jetzt erstmal eine Verschnaufpause einlegen werde. Falls es mich nicht gleich wieder packt ;)

Mal Rechnen: 5 Monate schreiben, 250.000 Wörter …

Habe ich das noch nicht erwähnt. Ja, statt 210.000 geplanten sind es 250.000 Worte geworden. 252.800 um (fast) genau zu sein. Und das ohne Aufpreis. ;) Eine VIERTELMILLION Wörter. Wow.

Mathematik: Das sind 50.000 Worte pro Monat. Das sind pro Tag nur 1.666 Worte, wenn man 30 Tage zugrunde legt. Gut. Der Februar hatte nur 28 Tage. Also hatte ich doch ein paar Schlamper-Tage.

… Nicht wirklich.  Schließlich musste Korrektur gelesen, überarbeitet, für den Upload vorbereitet, Upgeloadet, Grafiken erstellt, Eingefügt und das Cover sowie vor allem die aufwendige oder aufwändige (je nach Rechtschreibungs-Vorliebe) Landkarte von Elestria gestaltet werden.

Alles selbst gemacht. Photoshop machts möglich. Und jetzt auch 3D-Software, weil ich einfach viel zu gern visualisiere. Auch wenn es viel Zeit kostet.

Liebe Leser und Fans und Kritiker und Hasser.

Vielen Dank für die schöne Zeit, in der ihr mich während des Schreibens begleitet habt. Auch wenn die Kommentare eher rar gesät (oder so gut wie nicht vorhanden) waren, habe ich gesehen, wieviel Zugriffe ich bekommen habe.

Bis zum nächsten Blogeintrag!

Viele Grüße
Alec J. Archer

 

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